Neuer Artikel: Zwischen solidarischem Universalismus und rassistischer Ausgrenzung. Zur betrieblichen Sozialintegration von Geflüchteten

Der Beitrag von Nikolai Huke und Werner Schmidt in der Zeitschrift PROKLA zeichnet ein differenziertes Bild der betrieblichen Integration von Geflüchteten. Gezeigt wird, dass die Arbeitswelt nicht nur ein „Nährboden des Rechtspopulismus“ ist, sondern dass die alltägliche Zusammenarbeit von Geflüchteten und „etablierten Beschäftigten“ auch zur Entwicklung von Kollegialität beiträgt. Gute Chancen auf eine gelingende betriebliche Sozialintegration bestehen dort, wo Tarifverträge und Betriebsräte dafür sorgen, dass alle Beschäftigen gleiche Rechte haben – allerdings ist dies nicht immer der Fall. Solidarisches Handeln ist deshalb unverzichtbar.