Impulspapiere

Was motiviert ehrenamtliches Engagement?

von Helen Schwenken
Während der Hochphase der Fluchtzuwanderung war den Medien fast täglich zu entnehmen, dass Menschen bis zum eigenen Zusammenbruch Tag und Nacht den neuankommenden Geflüchteten halfen. Auch heute noch engagieren sich viele. Waren zunächst vor allem junge Leute in Städten aktiv, so verschob es sich zunehmend auf, so lässt sich zuspitzen, Ältere im ländlichen Raum. Die idealtypische Ehrenamtliche ist heute die ‚Deutsch unterrichtende pensionierte Lehrerin‘.

Die 'neue Phase' des Protestes 2012-2014

Refugee Protest Marsch in Berlin

Bild: Leif Hinrichsen (cc by-nc 2.0)

von Katherine Braun
Am 29. Januar 2012 erhängte sich der iranische Asylsuchende Mohammad Rahsepar in seinem Zimmer im Würzburger Flüchtlingsheim. Rahsepar war 2011 aus Westiran geflohen, nachdem er sich dort als Polizist weigerte, auf Demonstranten zu schießen. Seitdem wurde er politisch verfolgt, wie viele Iraner, die sich 2009 nach der Wiederwahl Ahmadinedschads in der Opposition organisierten.

Geflüchtete machen ihre eigene Geschichte – Proteste und Selbstorganisationen von Geflüchteten in der BRD

von Katherine Braun
Während das Thema Flucht, Asyl und Abschiebung in den 2000er-Jahren medial so gut wie gar nicht thematisiert wurde, dominierte es in den vergangenen drei Jahren die Berichterstattung. Flüchtlingssolidarität sei nicht nur "eine dominierende soziale Bewegung und boomender Wirtschaftszweig, sondern auch popkultureller Hype geworden" (Jakob 2016:13), so etwa Christian Jakob in seinem Buch über das flüchtlingspolitische Engagement der letzten 20 Jahre.
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