Gemeinsam aktiv für Geflüchtete – was bleibt von der Willkommenskultur? (Tübingen)

28.10.2019, 18:00-20:30 Uhr, Kino Arsenal, Hintere Grabenstraße 20, 72070 Tübingen

Eine Abendveranstaltung mit zwei Kurzfilmen von Anne Frisius („Flüchtlingssolidarität in Dresden und Umgebung. Willkommenskultur trotz PEGIDA und neonazistischer Gewalt“ und "'Wenn wir auf die Regierung warten, wird nichts passieren.' Aktivismus von Geflüchteten in Hamburg") sowie einem Inputvortrag von Andreas Linder (Menschen.Rechte Tübingen e.V.) zu Perspektiven der Flüchtlingshilfe in der Region Tübingen.

Im Zuge des Sommers der Migration im Jahr 2015 entstanden bundesweit – und auch in der Region Tübingen – zahlreiche neue Initiativen der zivilgesellschaftlichen Unterstützung von Geflüchteten. Seither hat das Engagement für Geflüchtete nachgelassen, während autoritär-populistische Positionen medial an Bedeutung gewannen und neue Formen der Entrechtung und räumlichen Isolation von Geflüchteten durchgesetzt wurden (z.B. so genannte AnkER-Zentren). In unserer Veranstaltung möchten wir vor diesem Hintergrund der Frage nachgehen, was aus den Initiativen der Willkommenskultur in der Region Tübingen geworden ist und vor welchen Herausforderungen die Flüchtlingshilfe heute steht.

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